B10 Pro Max: Wo ist der Haken am Preis? 🤔

Ich habe in einem deutschen Forum (r/Elektroautos) eine interessante Analyse zum B10 Pro Max gelesen, die ich euch weitergeben wollte.

Der Zweifel, den viele europäische Nutzer haben, ist einfach: Wie können sie bei dieser Ausstattung in diesem Preisbereich liegen?

Wir sprechen von einem Auto, das Folgendes verbaut hat:

  • LiDAR (das allein schon ein Vermögen kostet)
  • NVIDIA Orin-X Chip
  • Snapdragon 8295 fĂĽr Infotainment

Ich habe die wichtigsten Punkte aus der Diskussion übersetzt, um zu verstehen, wo der “Trick” liegt:

  1. Vertikale Integration (60%): Im Gegensatz zu VW oder Stellantis produziert Leapmotor fast alles selbst (Leuchten, Motoren, Sitze, Elektronik). Sie sagen, das senkt die Kosten um 30 % im Vergleich zu den Wettbewerbern.
  2. “Beta”-Software: Einige Nutzer behaupten, dass die Einsparungen beim Software-Testing liegen. Sie bringen das Auto mit unausgereiften Funktionen auf den Markt und beheben sie später per OTA (spart Monate der Entwicklung vor dem Start).
  3. Versteckte Materialien: Es wird vermutet, dass bei der B10, im Gegensatz zum “Premium”-C10, überall dort, wo man nicht hinsieht, harte Kunststoffe verwendet wurden und die Schalldämmung weniger sorgfältig ist.

Habt ihr, die ihr es live gesehen oder ausprobiert habt, diesen Materialunterschied zum C10 bemerkt? Oder ist es wirklich nur Produktionsoptimierung?

(Diskussionsquelle: Reddit/Elektroautos)

Ich bin mir bei einer Sache nicht ganz sicher: Ich werde bald die umfassendere Version des B10 abholen, die Design 67kw, aber ich verstehe nicht, ob sie ĂĽber Lidar verfĂĽgt oder nicht.

Leider nein, dem europäischen Modell fehlen Lidar und vordere Parksensoren. Infolgedessen verfügt es nicht über die automatische Einparkhilfe, die stattdessen bei den chinesischen Versionen aktiv ist.